Wirtschaftskriminalität
Wenn aus Auffälligkeiten Fragen werden, braucht es belastbare Antworten.
Unregelmäßigkeiten, widersprüchliche Informationen, Vermögensschäden oder ein konkreter Verdacht können Unternehmen vor Entscheidungen stellen, deren Tragweite zu Beginn noch nicht vollständig absehbar ist.
In dieser Situation geht es nicht darum, eine Vermutung zu bestätigen. Es geht darum, Sachverhalte strukturiert zu klären, relevante Informationen zu sichern und Tatsachen von Annahmen zu unterscheiden.

Aufklärung beginnt ohne vorweggenommenes Ergebnis.
Wirtschaftskriminelle Sachverhalte können interne und externe Strukturen berühren: Vermögenswerte, Geschäftsgeheimnisse, Entscheidungswege, Geschäftsbeziehungen oder persönliche Interessen.
Welche Vorgänge sind bekannt? Welche Informationen sind belastbar? Wo bestehen Widersprüche oder Informationslücken? Welche Personen und Strukturen sind für die weitere Klärung relevant? Erst daraus ergeben sich die angemessenen Untersuchungsschritte.
Ermittlungen und Analysen
Interne Untersuchungen betreffen häufig sensible Informationen, bestehende Vertrauensverhältnisse und persönliche Interessen. Informationswege, Zuständigkeiten und Untersuchungsschritte müssen deshalb auf den konkreten Auftrag abgestimmt werden. Eine unkontrollierte Weitergabe von Informationen kann die weitere Sachverhaltsklärung beeinträchtigen.
Interne und externe Verdachtsfälle
Sachverhaltsklärung bei Anhaltspunkten für Untreue, Korruption, Betrug oder Interessenkonflikte.
Industriespionage und Geschäftsgeheimnisse
Untersuchung möglicher Informationsabflüsse und relevanter Zusammenhänge.
Vermögensermittlung
Nachverfolgung von Vermögenswerten und Untersuchung möglicher verschleierter Strukturen.
Buchführungs- und Bilanzdelikte
Untersuchung von Auffälligkeiten und möglichen Manipulationen im Zusammenhang mit Finanzinformationen.
Hinweisgebermeldungen
Vertrauliche Erstbewertung und Einordnung eingegangener Hinweise.
Due Diligence und Hintergrundprüfungen
Recherche und Einordnung relevanter Informationen vor Beteiligungen, Kooperationen oder Personalentscheidungen auf Führungsebene.
Reputations- und Risikorecherche
Strukturierte Prüfung relevanter Informationen zu Personen, Unternehmen und Geschäftsbeziehungen.
OSINT-Recherchen
Strukturierte Recherche und Auswertung öffentlich zugänglicher Informationen zur Einordnung von Personen, Unternehmen, Geschäftsbeziehungen und Sachverhalten. Je nach Auftrag können OSINT-Recherchen insbesondere bei Hintergrundprüfungen, Due Diligence, Reputations- und Risikorecherchen sowie weiteren investigativen Fragestellungen eingesetzt werden.

Wenn ein Sachverhalt mehrere Fachgebiete berührt.
Wirtschaftskriminelle Sachverhalte können wirtschaftliche, juristische, digitale und internationale Fragestellungen miteinander verbinden. Abhängig vom Auftrag können zusätzliche Spezialisten, Sachverständige und Ermittlungsressourcen einbezogen werden. Bei grenzüberschreitenden Sachverhalten können hierfür auch Strukturen unseres internationalen Netzwerks genutzt werden.
Erkenntnisse müssen für Entscheidungen nutzbar sein.
Eine Untersuchung erfüllt ihren Zweck nicht durch möglichst viele Informationen. Entscheidend ist, relevante Erkenntnisse nachvollziehbar aufzubereiten und eine Grundlage zu schaffen, auf der Verantwortliche weitere Schritte beurteilen können.
Soweit eine spätere rechtliche Verwendung von Erkenntnissen relevant ist, wird dies bereits bei Planung und Durchführung der Untersuchung berücksichtigt.


Sachverhalt vertraulich einordnen.
Nicht jede Auffälligkeit bestätigt sich. Nicht jeder Verdacht erfordert dieselben Maßnahmen. In einem ersten vertraulichen Gespräch wird geklärt, was bereits bekannt ist, welche Fragen beantwortet werden sollen und welche nächsten Schritte angemessen sind.